Stadtrundgang Nullpunkte der Gewalt in Wolfsberg

In den Stadtrundgängen setzt sich der Container 25 mit der lavanttaler Geschichte in Bezug auf die Jahreszahlen 1493 und 1934 auseinander: Die erste Zahl steht für den ersten dokumentierten „Hexenprozess“ in Österreich mit vermutlich tödlichem Ausgang, die zweite für den Juliputsch illegaler Nationalsozialisten, der nirgends so lange anhielt wie im Lavanttal. Beide kann man als Nullpunkte verstehen; als Referenz für eine kritische Vermessung der Verfolgung und Gewalt gegen Frauen, Jüdinnen und Juden, Andersdenkende, Andersgläubige und Anderslebende. Von diesen Punkten aus werden Verknüpfungen zu aktuellen, gesellschaftlichen Fragen hergestellt.

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Das Buch zum Rundgang ist da!

Zum Stadtrundgang ist ein Buch entstanden, das den Spaziergang durch die lavanttaler Geschichte und die Stadt Wolfsberg festhält. Das Buch führt durch alle 10 Stationen mit Illustrationen und Texten, Angaben zu den Quellen und einem Glossar zu wichtigen Begriffen. Neben inhaltlichen Exkursen, etwa zu Anti-Katholizismus und Nationalsozialismus in Kärnten oder verschwörungs-ideologischen Parallelen zwischen Antisemitismus und dem „Hexenwahn“, findet sich auch eine Chronologie der „Hexenprozesse“ im Lavanttal.

Das Buch ist bei Stadtrundgängen, auf Anfrage und hier erhältlich: 

Buch Kunst San Damiano

Johann Offner Str. 10/2

9400 Wolfsberg

Morawa Kärntner Buchhandlung

Bahnhofsplatz 3 (neben Kastner & Öhler)

9400 Wolfsberg

Tabakspezialitäten Dieter Bardel

Hoher Platz 24
9400 Wolfsberg

Auf der Karte findet sich ein Überblick über die Stationen und Themen des Rundgangs

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Herzliche Einladung zu den ersten Terminen!

 

Stadtrundgang: Nullpunkte der Gewalt in Wolfsberg

Treffpunkt: Bleiweißparkplatz, Dauer ca 2,5h
Anmeldung erwünscht unter container25@gmx.at, Kontakt oder +43 676 7262515

Stadtrundgang #1
+ Release Projektbuch

22. Mai 2022
15:00

Stadtrundgang #2

11. Juni 2022
15:00

Stadtrundgang #3

02. Juli 2022
15:00

Die Rundgänge finden mit lokalen Vermittler:innen statt. Dankbar bezieht sich das Team dabei auf die Arbeiten verschiedener Historiker:innen, die sich der Aufgabe der regionalen Geschichtsschreibung gewidmet haben.

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