Suche

[Konzert + Podium] Hexenverfolgung & Femizide: sich erinnern & widersetzen



09. April 2022

Container 25 in Wolfsberg

 

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wollen wir über Kontinuitäten der geschlechtsspezifischen Verfolgung und Gewalt sprechen. Als Ausgangspunkt kann das lokale Projekt „Nullpunkte der Gewalt im Lavanttal“ gesehen werden, dass sich auch der Hexenverfolgung widmet. Zum Gespräch eingeladen sind:

  • Carina Maier, die sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Formen des Widerstands beschäftigt

  • Amalie Seidl eine Aktivistin der „AG Feministischer Streik Wien“, welche sich nach jedem in Österreich verübten Femizid im öffentlichen Raum zum kollektiven Gedenken versammeln

  • Die Künstlerin Adina Camhy, die sich in ihren Arbeiten unter anderem mit Architekturen und Formen des Erinnerns beschäftigt.

Neben Fragen zu Aktualität und Kontinuitäten, wollen wir den Umgang mit Ermordung aufgrund von Geschlecht, Bedeutungen und Interpretationen sowie Beispiele widerständiger und erinnerungspolitischer Praktiken in den Vordergrund rücken. Im Anschluss findet als Praxis der kollektiven Erfahrung ein Konzert mit Mala Herba statt, die sich in Ästhetik und Inhalt auf künstlerische Weise dem Thema annähert.


Teilnehmende:

Konzert: Mala Herba


https://www.youtube.com/watch?v=EbgLBQVhFkk&ab_channel=HATELAB

"MALA HERBA ist das Soloprojekt der Klangkünstlerin und Queeren Aktivistin Zosia Hołubowska. Basierend auf traditioneller Musik, Magie und Dämonologie Osteuropas sind Mala Herbas Performances betörende Klangrituale. Die Musik verbindet Darkwave und minimal synthwave, aber manchmal bricht die Melodie, die Stimme wird zum Zauberspruch und der Song verwandelt sich in eine Geräuschkulisse. Abstrakte pulsierende Rhythmen werden über Schichten aus verstörendem Rauschen und Field recordings gestapelt, und dann setzen wieder heftige Bässe ein und die Musik variiert zwischen gespenstischer Italo-Disco, Industrialtechno und EBM.“

_________________________________________________________________________________

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Nullpunkte der Gewalt: 1493 & 1934 – Hexenverfolgung und NS im Lavanttal“ https://www.nullpunkte-lavanttal.at/